Kostal ist an dem Gewerbegebiet Herbeck interessiert

Liebe Leserinnen und Leser,

wie Sie sicherlich der lokalen Presse entnommen haben, ist die Fa. Kostal an dem Gewerbegebiet Herbeck interessiert. Kostal erwägt dort eine Produktionsstätte für Solaranlagen zu errichten und 600 bis 800 Arbeitsplätze zu schaffen.

Unserer Meinung nach, wäre der geplante Betrieb eine echte Bereicherung für Hagen. Solartechnik ist ein aufsteigender Wirtschaftszweig, der zukünftig immer mehr an Bedeutung gewinnen wird. Hagen würde somit eine Zukunftstechnologie beheimaten.
600-800 Arbeitsplätze würden neu entstehen. Arbeitsplätze, die Hagen dringend braucht und Kostal würde mehr als doppelt soviele Arbeitsplätze entstehen lassen, wie die JVA nach Hagen bringen würde.

Hagen darf sich hier nicht auf die ministerialen Interessen berufen und muss zwingend alles daran setzen, das Gewerbegebiet sachgebunden zu vermarkten.

Mit freundlichen Grüßen

Ihre Bürgerinitiative “Keine JVA in Halden / Herbeck”

Artikel von “Der Westen” vom 05.07.2010: Kostal interessiert sich für das Gewerbegebiet

Ministerium misst mit zweierlei Maß

Liebe Leserinnen und Leser,

wir können Sie momentan nicht über alle aktuellen Geschehnisse informieren, da intern eine Klage gegen das Justizministerium geprüft wird. Wie auch in der Westfälischen Rundschau vom 20.05.2010 zu lesen war, wurde in der Vergangenheit eine private Wohnbebauung im unteren Herbeck abgelehnt. Die Begründung lag darin, dass die Emmissionen des Dolomitwerkes zu hoch seien. Neuerdings sind diese Emmissionen aber scheinbar nicht mehr entscheidend, obwohl das Dolomitwerk die Produktion nicht verändert hat.

Gleiche Randbedingungen, ungleiche Entscheidungen? Diese willkürliche Auslegung der Paragraphen kann von uns nicht wortlos hingenommen werden.

Wir setzen uns für Gleichbehandlung von privaten Investoren und öffentlicher Hand ein.

Ihre Bürgerinitiative “Keine JVA in Halden / Herbeck

Artikel der Westfälischen Rundschau vom 20.05.2010

Wende im geplanten Bau einer JVA

Wie Radio Hagen heute morgen bereits berichtete, scheint sich eine Wende im geplanten Neubau einer JVA in Halden / Herbeck anzubahnen.

Ein potentieller Investor interessiert sich für das gesamte Areal, auf dem die JVA gebaut werden soll. Die daraus resultierenden höhere Anzahl an neugeschaffenen Arbeitsplätzen und die höheren Steuereinnahmen, lassen aus rein sachlicher Sicht keine andere Lösung zu, als die JVA auf einem anderen Gelände zu bauen.

Anbei der Auszug aus den Webseiten von Radio Hagen

Radio_Hagen_28.05.10

Unterschriftenlisten

Liebe Freunde der Bürgerinitiative,

zur Zeit liegen an verschiedenen Stellen Unterschriftenlisten gegen die JVA in Halden / Herbeck aus.

Mit einer einfachen Unterschrift leisten Sie einen wichtigen Beitrag zur Vermeidung des JVA-Neubaus in Ihrer unmittelbaren Nachbarschaft.

Die Listen liegen in folgenden Geschäften aus:

Aral Tankstelle
Eppenhauserstr. 134
Hagen- Eppenhausen

Aral Tankstelle
Hohenlimburgerstr. 191
Hagen-Hohenlimburg

Shellstation Wagner
Feithstr.54
Hagen

Zahnartztpraxis Bartolain
Berchumerstr. 49
Hagen –Halden

Ihre Kette Scherwietes
Berchumerstr.55
Hagen Halden

Tankstelle F.W. Tucht
Rohrstr. 9
Hagen-Halden

Friseurgeschäft C. Bergental
Berchumerstr.49
Hagen Halden

Wir danken Ihnen für Ihre Unterstützung.

Ihre Bürgerinitiative “keine JVA in Halden / Herbeck”

Gespräche

Liebe Leser/-innen,

momentan ist es sicherlich etwas “still” um uns geworden, was aber nicht bedeutet das wir untätig sind.
Es haben unsererseits in den letzten Tagen einige Gespräche mit lokalen und überregionalen Politikern stattgefunden, die sehr interessant und für beide Seiten informativ waren.

Wir waren überrascht mit welch offenen Armen wir empfangen wurden und wie häufig ein Umdenken seitens der Politik stattgefunden hat.

In den kommenden Tagen werden wir Sie wieder mit aktuellen Informationen versorgen.

Zunächst sagen wir Danke an alle unsere Gesprächspartner der letzten Tage.

Ihre Bürgerinitiative

“Keine JVA in Halden/Herbeck”

Sicherheit der Haftanstalten

Liebe Leser /-innen,

die Politik gaukelt uns vor, daß deutsche Haftanstalten sicher seien und die Gefahr einer Flucht nicht gegeben sei.

derwesten.de berichtet heute wieder von einem erfolgreichen Fluchversuch aus der JVA Dortmund. Ein Gewaltverbrecher ist bei einer externen Gesundheits-Untersuchung geflüchtet.
Die JVA-Befürworter werden jetzt sagen: “das ist aber doch nicht in der JVA passiert”.

Wir sagen: “das kann jederzeit und überall passieren”. Auch aus den Haftanstalten sind in der jüngeren Vergangenheit öfter Insassen, zum Teil unter Mitwirkung des Personals geflohen.

Daher ist der Standort Halden / Herbeck defintiv falsch gewählt. Und genau aus diesem Grund, leben die Bürger von Herbeck, Halden, Reh, Holthausen und dem Boloh auch in Sorge.

Wir hoffen, daß in Kürze ein offizielles Gespräch mit den Planungsverantwortlichen stattfindet, um sachlich unsere Argumente gegen den geplanten Standort Halden / Herbeck vortragen zu können und die Politiker zum Nachdenken und zur Einsicht zu bewegen.

Danke

Liebe Leserinnen und Leser,

wir möchten uns ganz herzlich für die zahlreichen eMails und Telefonate bedanken, in denen Sie uns bestärken weiter für eine verträgliche Integration der JVA ins Hagener Stadtgebiet zu kämpfen.

Ganz besonders beeindruckt hat uns die Tatsache, daß namhafte Hagener Unternehmen bereit sind, uns durch Spenden zu unterstützen. Hierfür möchten wir unseren besonderen Dank ausdrücken.

Ihre positive Resonanz bestärkt uns und zeigt uns, daß wir im Sinne der Bürger von Herbeck / Halden / Holthausen /Reh / Eppenhausen / Boloh und Haßley handeln.

Es grüßt freundlichst

Ihre Bürgerinitiative “keine JVA in Halden / Herbeck”

Schmidt: “Anderer Standort wäre mir lieber gewesen”

Hagen. Der Widerstand gegen den Neubau einer Justizvollzugsanstalt in Herbeck formiert sich
in einer Bürgerinitiative. Über das mittlerweile auf 160-Millionen veranschlagte Projekt
sprachen wir mit Wirtschaftsförderer Christian Schmidt, gleichzeitig erster Beigeordneter der
Stadt.

10-02-20-interview-schmidt-wp

Sehr geehrter Herr Schmidt,

wir, die Bürgerinitiative “Keine JVA in Halden / Herbeck” haben Ihr aktuelles Interview mit großem Interesse und Verwunderung gelesen.

Aus dem Interview resultieren allerdings auch einige Fragen:

  1. In der Presse ist zu lesen, dass Sie von 423 neuen Arbeitsplätzen rund um die JVA ausgehen.
    Im persönlichen Gespräch mit Vertretern der Bürgerinitiative räumten Sie ein, dass die Presse Sie da falsch verstanden hätte.
  2. Der Presse ist ebenfalls zu entnehmen, dass die bisherigen Beschäftigen der Haftanstalten Hagen und Dortmund sichere Arbeitsplätze haben.
    Im gleichen persönlichen Gespräch mit Vertretern der Bürgerinitiative sprachen Sie davon, das durch die Synergieeffekte ca. 30% der bisherigen Arbeitsplätze Hagen/Dortmund wegfallen werden.
  3. Sie sagen, Ihnen sei ein anderer Standort lieber gewesen. Hierzu dürfen wir die Westfalenpost vom 20.12.2008 zitieren: “Und so führt die Hagener Verwaltung derzeit einen Alternativ-Standort ins Rennen um den geplanten JVA-Sitz. Dass es sich dabei um eine der letzten größeren Gewerbeflächen der Stadt handelt, spielt aus Sicht der Planer eine untergeordnete Rolle“.
    Wie erklären Sie sich die extremen Abweichungen in Ihren Äusserungen??
  4. Sie führen im Interview an, daß das Gebiet an der Volmarsteiner Straße aufgrund der Hanglage und der Nähe zur A1 nicht geeignet sei.
    Die beiden Gebiete unterscheiden sich bei genauer Betrachtung jedoch nicht wesentlich in ihren Daten. Das Gebiet Herbeck trennen von der A46 lediglich 190m, von der A45 und dem Hagener Kreuz ca. 500m, an der Volmarsteiner Straße sind es ca. 150m zur A1.
    Das Gewerbegebiet Herbeck liegt sogar noch in den Einflugschneisen der Flughäfen Dortmund und Düsseldorf.

    Die Hanglage kann nicht wirklich ein Argument sein, denn das Gebiet Volmarsteiner Straße steigt auf 300m Länge um 20m. Das Gebiet Herbeck steigt auf 260m um 15m.
    Das einzige, nachvollziehbare Argument für Herbeck wären die ca. 3000 qm, die in Herbeck mehr zur Verfügung stehen. Allerdings spricht sogar der BLB in der Presse davon, dass das Land noch keine konkreten Anforderungen an das Grundstück gestellt hat. Obwohl noch niemand offiziell weiß, wie groß das Grundstück sein muss, schliesst der BLB Soest die Volmarsteiner Str. bereits von vorneherein aus.
  5. Bereits im Mai 2009 sprachen Sie gegenüber der Westfälischen Rundschau schon von einem Beirat. Warum ist der noch nicht gegründet?
  6. wie wären denn die Ausgrabungskosten aufgeteilt worden, wäre das Gewerbegebiet an Unternehmen vermarktet worden?
  7. wo soll das neue Gewerbegebiet, das im Flächennutzungsplan ausgewiesen werden darf, angesiedelt werden?

Sehr geehrter Herr Schmidt,

wir bitten Sie und Ihre Ratskollegen, endlich die tatsächlichen Fakten offen zu legen, warum das Gewerbegebiet Herbeck scheinbar absolute Vermarktungspriorität hat. Die bislang dargelegten Gründe sind nicht haltbar und als Begründungen nicht akzeptabel.

Leben Sie die von Ihnen vorgeschlagene offene Informationspolitik und lassen Sie die betroffenen Bürger in Herbeck, Halden, Reh, Holthausen und im Boloh nicht länger im Dunkeln tappen.

Mit freundlichen Grüßen

die Bürgerinitiative “Keine JVA in Halden / Herbeck”

Ziele und Argumente der Bürgerinitiative

Sehr geehrte Leser/-innen,

nachdem immensen Interesse an unserem Internetauftritt ( über 4000 Seitenaufrufe in 5 Tagen) und dem großen Informationsbedarf der Bevölkerung in und um Hagen, wollen wir hier natürlich nicht nur ein Zeitungsarchiv aufbauen, sondern Sie konkret über die Bedenken, Argumente und Ziele der Bürgerinitiative “Keine JVA in Halden / Herbeck” informieren. (more…)

Landesbetrieb feilscht mit Stadt Hagen um Kaufpreis

Hagen, 19.02.2010, Jens Helmecke

Der landeseigene Bau- und Liegenschaftsbetrieb – Niederlassung Soest – hat sich längst festgelegt. Für den Bau einer neuen Justizvollzugsanstalt Dortmund/Hagen komme nur Herbeck in Frage. Jetzt wird der Kaufpreis verhandelt. (more…)

Page 1 of 41234»